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Vortex
Fast jeder hat mindestens einen in seinem Teich. Auch ein Bodenablauf ist genau genommen nichts anderes als ein großer Vortex. Das Wasser im Teich wird in eine Rotation versetzt, wobei sich die Schmutzpartikel in der Mitte sammeln. Der Vortex, auch Zyklonabscheider oder Hydrozyklon genannt, ist ein Vorfilter, der Schmutz und Schwebeteile aus dem Wasser entfernen soll. Er ist mit den Bodenabläufen, dem Mittelwasserablauf und dem Skimmer über ein Rohrsystem verbunden, wobei er etwas über dem Wasserspiegel eingegraben ist. Es sammeln sich grobe Partikel in der Mitte und sinken zu Boden, wo sie dann durch einen Schlammablass abgelassen oder anderweitig aus dem System entfernt werden können. Durch die Rotation des Wassers bilden sich unterschiedliche Strömungsgeschwindigkeiten. Am Äußeren Rand des Vortex ist die Strömunggeschwindigkeit sehr hoch und zur Mitte hin nimmt diese stark ab. Die vollständigen Strömungsvorgänge sind recht komplex, daher ist eine genaue Dimensionierung schwer, aber je mehr Volumenstrom; desto größer der Durchmesser. In seinem berümten Kaffeexperiment hat Pfiffikus ja die Funktionsweise uns schon etwas näher gebracht. Durch Dichteunterschiede werden sich die leichteren Partikel in der Mitte konzentrieren und können absinken. Schwerere werden nach außen befördert und sinken auch langsam in den Trichter. • Großer Platzbedarf ![]() |
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