In einer dicht besiedelten IH sollte man die Wasserparameter besonders im Auge behalten. Ein wöchentlicher Teilwasserwechsel von 20 bis 30% ist ein absolutes Muss! Bei den kleinsten Alarmzeichen kann auch ein täglicher Wasserwechsel von Nöten sein. Bei einem Wasserwechsel werden nicht nur verbrauchte Mineralien ergänzt, sondern auch der Keimdruck im Teichwasser gemindert. Die Härtebildner GH und KH bauen auch mit der Zeit ab, die für gute pH-Werte zuständig sind. Im Wasser sammeln sich auch bestimmt andere gelöste Stoffe die wir nicht messen, die werden damit auch gleich entfernt.
Wichtig ist auch der CO2 Wert. KH pH und CO2 sind voneinander abhängig.
Das CO2 kommt vom Abatmen der Fische. Das heißt, diese Produzieren CO2 und geben es über die Kiemen ans Wasser ab. Mit Wasserbewegung/Belüftung verflüchtigt sich dieses meist an die Luft. Ist das Wasser aber beruhigt, kein Blubber, alle Rückleitungen unter Wasser, dann bleibt es drin. Der CO2 Gehalt sollte für die Fische nicht höher als 20mg/l sein. Dabei muss man aber beachten, dass der Sauerstoffwert nicht in den Keller geht.
Also spricht hier alles für eine Belüftung mit technischem Sauerstoff. Hier wird wesentlich schneller und effizienter Sauerstoff eingetragen und nicht so viel Wirbel veranstaltet, so dass CO2 weniger ausgetragen wird.
Optimiert wird das ganze dann noch, indem man das ganze über einen Sauerstoffreaktor einmischt.
Ein Rat von Heinrich:
Wenn ich Bedenken wegen CO2 Austrag habe, ist die wichtigste Komponente die Karbonathärte!
Wenn mein KH unter 5 liegt sollte man aufpassen, wenn der noch weiter fällt, erst dann ist der PH Wert in Gefahr.
Bei höherem KH Werten ist kaum eine Gefahr bekannt.
Hier ein Hinweis eines Users zum Thema Chloraustrag:
Sollte Chlor im Trinkwasser vorhanden sein, dann einfach beim Teichauffüllen eine Düse am Gartenschlauch aufsetzen. Durch das feine versprühen vergrößert sich die Wasseroberfläche des "Frischwassers", das beschleunigt das verflüchten des Chlor. Bei einer kleineren Wassermenge welche Chlor enthält und womit nur ein Aquarium oder eine kleine Innenhälterung aufgefüllt werden soll, da kann das Auffüllwasser auch für 24 Stunden in eine Regentonnen eingefüllt werden und das Chlor mit einer kleinen Belüfterpumpe (Luftsprudelstein) ausgetrieben werden.