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LotharGehlhaar - Teichbauforum

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BeitragVerfasst: Di 10.Sep 2019 19:01 
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Hallo,

der Grund für die Modifizierung meines Reinigungsschlauches war, dass der Tf immer weniger Wasser bekam und somit häufiger auf Störung ging.

Ausschlaggebend war dieses.

Köcherfliegen
Bild


Das ist/war ein Luftschlauch, den ich in den BAs verlegt hatte, damit ich die DOM-Deckel belüften konnte.

Der Schlauch war außen mit diesen Köchern/Gehäuse behaftet.

Man kann sich sicher vorstellen, wie die Wandungen der Rohre aussehen bzw. ausgesehen haben.

Bild


Dies ist ein Köcher/Gehäuse was die Larven in den Rohren gebaut hatten und diese kleben sehr gut an den Rohrwandungen,

was den Durchfluss des Wassers sehr beeinflusst.
Bild



Die Larven sind ca. 3mm bis 5 mm im Durchmesser und ca. 15 mm bis 25 mm lang.
Bild



Larven und Köcher als Video


Link zum Video




Da ein reinigen mit einer normalen Rohrreinigungsdüse so gut wie nichts brachte, habe ich hinter der Düse Kabelbinder montiert, die Idee kam von einem Freund.

Diese habe ich wie eine Art Quirl befestigt.

Zusätzlich wurde dann noch ein flexibles Fieberglas an dem Rohrreinigungsschlauch befestigt,

um dem Ganzen mehr Stabilität zu geben und trotzdem flexibel bleibt.
Bild




Das Bild zeigt den Reinigungsquirl in einem 100er KG-Rohr.

Der Quirl legt sich innen im Rohr an und schabt so die Köcher von den Rohrwandungen ab.

Der zusätzliche Druck von der rotierenden Düse macht den Rest.
Bild



Die beiden Videos zeigen den Quirl in einer 100er Zuleitung.

Nicht in einem BA-Rohr!!!

Video ohne Druck mit Quirl

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Video mit Druck und Quirl


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Leider sind die nächsten 2 Videos nicht vom gleichen Tag, aber vom gleichen Zulauf.

Video im Sammelkasten vorher 20.07.2017

Link zum Video



Video im Sammelkasten vom 19.09.2017

Link zum Video



Larven und Köcher.

Link zum Video



Zulauf zum Teich nach der Reinigung

Link zum Video


Gruß Heinz


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BeitragVerfasst: Di 10.Sep 2019 19:17 
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Echt genial!

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BeitragVerfasst: Mi 11.Sep 2019 11:32 
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Gute Lösung!

Wobei ich auf die fleissigen Fliegenmaden gut verzichten kann. Schon krass, dass die tief in den Röhren ihre Nester bauen.
Ich habe bisher nur Gelege von sehr kleinen Fliegen in der Pumpenkammer, die aber auch schon ordentlich klebrigen Schmodder produzieren. Die Reste kleben dann im Teich gern am oberen Rand der Scheiben...

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Ich suche persönlichen Kontakt zu anderen Koi-Teich-Besitzern in der Umgebung von Frankfurt/Main (+100km). Schreibt mich gerne an. Spätere Hochzeit leider ausgeschlossen. ;)


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BeitragVerfasst: Mo 16.Sep 2019 23:00 
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Die Larven von Kriebelmücken und Köcherfliegen sind in meiner Anlage auch zu beobachten, besonders in den Teilen, wo die Fische nicht hin kommen.

Mit Köcherfliegen einer ganz anderen Art habe ich es hier zu tun. Im Keller habe ich ein paar Gefäße angesetzt, in denen ich Mehlwürmer als Leckerlies züchte. Als Nahrung dienen unter anderem auch Kleie und Schrot. Und aus diesem Material bauen sich solche Larven einen Köcher, der mich sehr an die Köcherfliegen aus dem Teich erinnert.

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Mir fehlen die Kenntnisse, die richtige Art zu bestimmen. Mir ist auch unbekannt, ob diese Larven sich von den Getreideresten ernähren uns sich nur zufällig mit den Mehlwürmern vergesellschaftet haben oder ob sie sich an den Mehlwürmern vergehen. Einige von ihnen dürfen sich unter besonderer Beobachtung in einem Extraglas bis zu Ende entwickeln.


Pfiffikus,
der diese unbekannten Tiere lieber direkt ohne Wartezeit an die Fische verfüttert


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BeitragVerfasst: Di 17.Sep 2019 5:28 
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Ich kann diese Larve nicht weit genug vergrößern das wird zu ungenau.
Unter Mottenlarve müsstet du fündig werden.

Gruß Jürgen

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BeitragVerfasst: Mi 18.Sep 2019 17:34 
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Ein interessanter Bericht vom WDR

Wie bauen die Köcherfliegen ihren Köcher?

https://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschi ... liege.php5

Gruß Heinz


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BeitragVerfasst: Fr 04.Okt 2019 18:11 
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Hallo Jürgen,

Palatia hat geschrieben:
Ich kann diese Larve nicht weit genug vergrößern das wird zu ungenau.
oh, ich hatte ja ganz vergessen, dass wir hier einen Experten für solches Getier unter uns haben.

Eigens deshalb habe ich jetzt noch einmal versucht, bessere Fotos zu machen.

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So richtig neugierig, wie das Tier mit Vornamen heißt, bin ich nicht. Das Einzige, was mich brennend interessiert ist die Frage, ob sie sich von Getreideresten (Kleie) ernährt oder ob sie sich womöglich räuberisch von den Mehlwürmern ernährt.


Pfiffikus,
bei dem die Raupen in jedem Falle als Koifutter enden


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Verfasst: Di 15.Okt 2019 9:44 
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BeitragVerfasst: So 06.Okt 2019 9:54 
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Besser sind die Photos schon aber gerade im Larvenstadium bei Motten ist es gar nicht so leicht hier dem Übeltäter einen Namen zu geben. Hier braucht es schon das Mikroskop um die Behaarung/ Füße und der evtl. Punktierung der Raupen zu sehen. Zur Bekämpfung reicht uns eigentlich die Örtlichkeit und der Befallsherd.( zb. betroffenes Lebensmittel ) Der Oberbegriff Lebensmittelmotte reicht da schon um eine Gezielte Bekämpfung durch zu führen. Hier ist es eigentlich immer die Gleiche Vorgehensweise. Anderst sieht es aus wenn sich die Larven verpuppt haben und daraus die Motte wird. Diese sind dann relativ eindeutig zu identifizieren und hier kann man dann gezielt mit Pheromonfallen vor gehen. Hier gibt es fast für jede Mottenart ein eigenes Pheromon. Darauf sollte man achten bevor man solche Fallen kauft. Univeralfallen die der Handel anbietet sind daher eher bescheiden. Zu deinem Fall und dem Befallsherd nehme ich einfach mal das Wort Lebensmittelmotte ob jetzt Korn, Mehl, Getreide oder vielleicht auch die Dörrobstmotte ist in diesem Stadium auch egal. Was ich die empfehlen würde ist auf keinen Fall befallenes Substrat weiter zu verwenden denn dieses ist durch die Mottenlarven und deren Gespinste zu stark verunreinigt. Meist genügt es das befallene Lebensmittel zu entsorgen und man die Plagegeister los.

Gruß Jürgen

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BeitragVerfasst: So 06.Okt 2019 10:28 
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Hallo Jürgen,

herzlichen Dank für die ausführliche Information. Dadurch kann ich die Dinger einigermaßen einordnen. Es sieht also so aus, dass diese Raupen nicht räuberisch leben, sondern sich von den Getreideresten ernähren. Das beruhigt mich sehr.

Palatia hat geschrieben:
Was ich die empfehlen würde ist auf keinen Fall befallenes Substrat weiter zu verwenden denn dieses ist durch die Mottenlarven und deren Gespinste zu stark verunreinigt. Meist genügt es das befallene Lebensmittel zu entsorgen und man die Plagegeister los.
Wenn es hier um Lebensmittel ginge, würde ich mich an diese Empfehlung halten. Hier werden die Kleie zum Zwecke der Mehlwurmzucht gebraucht. Den Mehlwürmern scheinen diese Nachbarn egal zu sein. Und beim ersten Mal sieben fallen die Gespinste auf und ergeben ein leckeres Fischfutter. Deshalb werde ich gleich nicht mehrere Kilo Kleie entsorgen.


Pfiffikus,
der nun lieber den Restinhalt vom 10kg-Papier-Sack in Plastikeimer umfüllen wird


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BeitragVerfasst: So 06.Okt 2019 13:51 
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Hi Gunter hätte mich jetzt überrascht wenn du es entsorgt hättest :D Das die Kleie verunreinigt ist wird die Würmer wohl nicht stören. Und wie die Koi damit zurecht kommen weis ich nicht.
Bin da etwas eigens was ich nicht essen würde bekommen weder meine Hunde oder die Koi.

Hier habe ich Beruflich schon sehr viel zu sehen bekommen und mein Kopfkino kommt selten auf Stand By.........

Ist wie mit der armen Mücke die sich auf dem Kaka vergnügt und Minuten später auf dem Frühstückstisch.

Gruß Jürgen

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