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LotharGehlhaar - Teichbauforum

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BeitragVerfasst: Mi 15.Mai 2019 10:35 
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Es ist schwer zu erkennen- aber das untere Foto mit der Schubkarre und der gesetzte "Bogen" dahinter:

-ich glaube ihr habt die waagerechten Moniereisen sehr kurz nur an den Stößen überlappt- fast gar nicht
-die Überlappungen der inneren und äußeren Bewehrung auch an der gleichen Stelle

Dort ist eine "Sollbruchstelle" auch wenn vermutlich das ganze Konstrukt auch in 17er Schalstein komplett ohne Eisenbewehrung halten würde.....

Ich pers. würde Armierungen an den Stößen ca. 25cm überlappen lassen.
Lieber ein 6mm Baustahl waagerecht in größeren Längen als das Gestückel mit den 2m Enden.
Bei 2m Enden hat man unheimlich viel "Verlust" durch die Überlappungen, wenn man es ordentlich macht.
Ich hatte ja erst gehofft, die 2m Armierung wäre nur für die senkrechten Stäbe.... :hallo:

Und noch was: Falls Ihr richtige Ecken waagerecht armiert- wie am Filterkelle:
-dort wechselt an den Ecken die Armierung von Innen nach Außen und Außen nach Innen!

Ein Statiker könnte jetzt sicher mit allen eventuellen Lastannahmen /leerer/ voller Teich ganz wild die exakte Überlappungslänge der Armierung ausrechnen...und auch den notwendigen Durchmesser etc...
Hier ganz gut verständlich und einfach erklärt:
http://p170587.mittwaldserver.info/seit ... regeln.pdf :D

Alles natürlich nur rein hypothetisch.
Rein praktisch durfte ich auch schon die Ergebnisse falsch eingebrachter Armierung an tragenden Betonteilen bewundern. Das Ergebnis war dann ein Totalverlust des Bauwerkes. :wink:

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BeitragVerfasst: Mi 15.Mai 2019 19:54 
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Creddy hat geschrieben:
Wir haben uns unzählige Findlinge und Wassersteine angeschaut. Meine ursprüngliche Idee mit Granit zu arbeiten habe ich verworfen. In der Engen Auswahl sind nun Alpin, Ardennen und Großkiesel. Letzterer wird vermutlich wegen der Kosten ausscheiden. Die Entscheidung wird wohl zwischen Alpin und Ardenner fallen.

@All mit Findlingen: Was habt ihr denn genommen? Gibt es hier User mit Ardenner Findlingen? Gibts da eventuell Bilder wie das am Teich wirkt?

Grüße
Christian


Hallo Christian,

meinst Du mit Ardenner Findlingen so etwas wir auf meinen Bildern?
Die habe ich in den Ardennen selbst aus einer Steingrube geholt. Andere Steinbrüche haben sie mit bräunlichen Färbungen.
Wenn es die richtigen sind, sage ich gerne mehr dazu.

Gruß
Gandi


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BeitragVerfasst: Mi 15.Mai 2019 20:44 
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@Thorsten: bezüglich der Bewehrungsführung hast Du natürlich grundsätzlich recht. Allerdings wird man bei der geplanten Konstruktion kaum ausreichende Sicherheiten streng nach den Vorschriften nachweisen können. Es hält mit einem Sicherheitsfaktor 1,0 + x ("sichere Seite") Für solche Bauweisen liegen hinreichend Erfahrungen vor und mit dem Sandboden sind günstige Bedingungen gegeben .
Die meisten Typenstatiken z.B. für Poolbau etc. sind ja ohnehin geschönt. Dort wird für die Berechnungen eine Wichte von 17 kN/m³ oder 18 angesetzt (realistisch wären eher 19 bzw. 20) und sehr hohe Scherfestigkeiten, die in den seltesten Fällen zutreffen. Es wird halt passend gerechnet. Der dumme ist der Bauherr, der in gutem Glauben das Gewerk baut und keine Ahnung hat, dass da eventuell was nicht passt. In den meisten Fällen hält es ja.

Christian: wichtig wäre dass du in den langen Wandabschnitten vernünftig bewehrst. Vor allem die horizontalen Stäbe sollten nicht in der Mitte der langen Strecke gestoßen werden. Dort ist die schwächste Stelle der Wand!! Dort darf keine Schwachstelle liegen. Die Überlappungen immer mindestens 25 cm und die Stäbe miteinander verrödeln.
Auch sollten die BewehrungsStöße je Steinlage immer versetzt werden und nicht übereinander liegen.

Die ausgerundeten Ecken sind völlig unkritisch, weil hier die Wand eine Art Gewölbe bildet und der Erdruck räumlich über Normalkräfte und weniger über Querkräfte/ Biegung abgeleitet wird. Ausgangs der Rundung sollten aber auch keine Stöße liegen, weil die Ecken die gesamte Längswand aussteifen. Wenns nicht anders geht, leg dort einfach noch ein Eisen dazu.
Gruß Georg

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BeitragVerfasst: Mi 15.Mai 2019 21:19 
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Hallo,

den Torstahl kannte ich leider nur in 2 Meter und habe da einfach mal 500 Stäbe bestellt. Ich bin da recht günstig rangekommen. Der Maurer meinte dann auch das ich lieber 6 Meter hätte bestellen sollen. Nachher ist man halt immer schlauer.
Die Stäbe haben wir von der Mitte aus der langen Wände verlegt und mit großzügig Überstand zu den nächsten Stäben gesetzt. Der Papa meiner Freundin hat mir aber auch noch einiges an 12er Stahl besorgt. Alles um die 3 bis 5 Meter-Stücke. Die haben wir auch hauptsächlich für die langen Wände verwendet.

Hinsichtlich der Stabilität bin ich unbesorgt!

Mein Teich soll 180cm tief werden. 4 Schichten Schalsteine in der Tiefzone ergeben 100cm. Die unteren 5cm fallen wegen der Sauberkeitsschicht weg. Bleiben also 95cm. Ergo muss die Flachzone 85cm tief werden um auf den Zielwert von 180cm zu kommen. Das ist mir eigentlich etwas zu tief und zudem bedeutet das auch einiges mehr an Wasser. Ich überlege nun, wie ich die Tiefzone um 5cm bis 10cm erhöhen kann. Einen Ringanker wollte ich eigentlich nicht machen. Spricht etwas dagegen einfach eine Lage Pflastersteine oder was auch immer oben aufzumauern? Also einfach mit Mörtel ohne Eisen. Der Maurer sieht da keine Probleme. Der gute Mann sieht aber auch irgendwie nie irgendwelche Probleme. Eine weitere Meinung wäre mir wichtig.

@Georg: Diese Steine meine ich nicht. Ardenner sehen so aus ...

Bild

Bild

Alternativ einfach mal danach googlen.

Und hier der Stand der Baustelle heute nach Feierabend ...

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Inzwischen habe ich auch 12 Paletten Steine verräumt. Ich bin fix und fertig und muss nun erst mal pennen. Morgen heißt es nochmal Vollgas. Am Freitag habe ich Geburtstag und ich habe mir die Betonpumpe für den Nachmittag gewünscht. Da will ich verfüllen.

Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: Do 16.Mai 2019 5:47 
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Hi, der Ringanker ist meines Erachtens ein ganz wichtiger Faktor deiner Mauer der ihr zusätzliche Stabilität gibt. Ich würde auf keinen Fall darauf verzichten. Und wegen der Tiefe?? Wenn du schon die Betonpumpe hast dann mach doch einfach aus der Sauberkeitsschicht eine Platte die dementsprechend die Höhe hat die du brauchst.

Gruß Jürgen

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BeitragVerfasst: Do 16.Mai 2019 6:51 
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Hallo Jürgen,
Die Tiefe steht ja mit 180cm fest. Ich könnte natürlich die Sauberkeitsschicht der Flachzone anheben. Das habe ich ja auch vor. Das mir die Schicht aber nicht in den tiefbereich fällt und das man das sauber abziehen kann, benötigt man innen zum Tiefbereich eine Kante. Und da war die Frage ob man die aufmauern kann. Eine Schalung von einer Seite ist schwer zu machen.


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BeitragVerfasst: Do 16.Mai 2019 11:30 
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Moin Christian.
Sorry für meine Anmerkungen bezüglich der Bauausführung mit den Schalsteinen und der Armierung.
Aber Du bist anscheinend leider von Leuten umgeben, die immer zu allem sagen: "Ja, kann man machen". :wink:
Und jetzt guck dir einmal die Ecken und Zwischenwandanbindungen Deines Filterkellers an.
Da gehören Die Steine an den Stellen rausgeflext, wo die andere Wand mit den Schalsteinen/ offenen Stirnwand gegenstößt. Zum Wechsel der waagerechten Bewehrung dann an den Ecken von Innen nach Außen und Außen nach Innen schrieb ich ja schon.

Kaum einer hier baut mit einer berechneten Statik und Bewehrungsplan seinen Teich.
Vermutlich hätte auch bei Dir es genügt eine 10mm PEHD Platte senkrecht zu stellen, Steifen anschweißen, schrittweise den Teich zu befüllen und Magerbeton dahinter. Auch das hat LIFRA schon so gebaut und andere auch.

Aber... wenn man schon Schalsteine, Armierung verbaut, dann wenigstens unter sinnvollem Materialeinsatz und halbwegs fachgerecht.

Ich selber baue bei mir auch viel aus dem Bauch und Erfahrungsschatz heraus.
Ganz viel guck ich mir von Bauwerken an, die schon ein paar hundert Jahre stehen... Neuerdings wird ja per Gesetz und lobbiistisch geschönten Berechnungen so einiges verordnet, was am Ende keinen Sinn oder Gewinn macht..außer der Industrie etc.. :hammer3:

Eine nur "Innere Schalung" ist popeleinfach und kein Hexenwerk.
Du musst doch nur an der "fast" bis oben betonierten Mauer Innen Schalbretter mit 10cm Überstand andübeln oder mit Putzhaken fixieren- ggf. mit Brettern im Sand schräg aussteifen (braucht man aber eig. nicht)

Bei mir am Haus z.B: habe ich beim betonieren der Deckenplatten einfach die Schalbretter mit Putzhaken im Porenbeton befestigt. Und da drückte 20cm Beton gegen.

Wenn du ggf. noch einen drauf legen willst :wink: , dann
-wird die Armierung aus der Mauer in
-die per Matte armierte 10cm starke Betonfläche der Flachzone
- und wieder mit in das Fundament der äußeren Mauer geführt.
Wäre ein Guß und nur eine Möglichkeit, die man auch machen kann. :hallo:

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BeitragVerfasst: Do 16.Mai 2019 11:57 
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Soweit das noch möglich ist würde ich auch die Flex ansetzten denn so macht das wenig Sinn. Ansonsten ist das so wie immer......als Bauherr muss man 24 Std hell wach sein und die Baustelle mit mehreren Augen im Blickfeld haben. Ein gelernter Maurer hätte dies wohl gewusst und berücksichtigt :(

Gruß Jürgen

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BeitragVerfasst: Do 16.Mai 2019 19:41 
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@Thorsten: Deine Anmerkungen und deine Kritik ist mir willkommen. Deswegen bin ich ja hier im Forum um Fehler zu vermeiden. Hinsichtlich deiner Anmerkung der Ecken und Zwischenwandanbindungen bin ich voll bei dir. Mir ist das schon gestern aufgefallen und der Maurer meinte das passt so. Das hat mir aber die ganze Nacht keine Ruhe gelassen und ich habe direkt heute früh darauf bestanden, mit der Flex entsprechende Einkerbungen zu machen. So wurde das nun auch überall durchgezogen.

Bezüglich der Qualität der Maurer ... Das ist halt die Dumm & Stark GbR! Solange ich kaltes Bier nachschiebe geben die Jungs richtig Gas, aber Mitdenken ist halt Fehlanzeige! Und ich habe die Schnauze gewaltig voll. Heute gab es auch eine mehr als deutliche Ansage meinerseits. Den Bauhelfer hätte ich fast erschlagen vor Zorn.

Ich habe alle Maurer angerufen welche ich in Erfahrung bringen konnte. Der Großteil hatte keine Zeit oder kein Interesse an dem Job.
Irgendwann hatte ich dann einen Maurer gefunden der Interesse hatte und kommen wollte. Zum vereinbarten Termin ist er nicht erschienen.
Der zweite Maurer der sich die Baustelle anschauen wollte ist ebenfalls nicht zum Termin erschienen.
Der dritte Maurer ist dann tatsächlich gekommen, hat sich dann aber nicht mehr gemeldet.
Auch Nummer 4 ist gekommen und hat dann ein Angebot abgegeben welches einfach nur utopisch war. Die Jungs waren nach meinem Gefühl auf schnelles Geld aus und haben keinen kompetenten Eindruck hinterlassen. Also habe ich nach Alternativen ausschau gehalten, da ich immer gerne mindestens 2 Angebote habe.
Irgendwann ist dann Nummer 5 gekommen. Der Kerl hat kaum Deutsch verstanden. Nach einem Gespräch von ca.30 Minuten hat er mich gefragt wo die Abwasserrohre von Klo und Dusche im Filterhaus hinkommen. Der hat nicht kapiert das ich ein Teich bauen will und kein Haus. Ich erzähl dem 30 Minten was vom Koiteich und zeig ihm meine Pläne und dann sowas. Ich habe dann direkt weitere Gespräche abgebrochen. Ich brauche jemanden der mich versteht.
Nach vielen Wochen der Suche hatte ich dann Nummer 6 hier. Einen netten Herrn, Anfang 50, pünktlich, aus dem Nachbarort, hat einen wirklich guten Eindruck hinterlassen. Die Preise waren sehr fair und ich hatte das Gefühl er wusste auch was ich will. Er hat auch kapiert was ich da vor habe. Auch mein Papa war überzeugt von ihm und war der Meinung, er ist der richtige Mann. Ich hatte echt das Gefühl, Glück im Unglück zu haben. Wochenlang nach einem erfahrenen Bauarbeiter gesucht, der mich bei den Beton- und Maurerarbeiten unterstützt und einfach keinen kompetenten Mann gefunden. Und dann er. Also habe ich ihm den Auftrag erteilt.

Zu Beginn ist das gut gelaufen. Gemeinsam Fundament ausheben hat prima funktioniert und Spaß gemacht. In den vergangene Tagen hat sich mein Eindruck dann aber relativiert. Es hat sich gezeigt, dass er und sein Helfer zwar ranklotzen können, aber eigentlich nicht so richtig fachkundig zu sein scheinen. Stutzig wurde ich schon als er vorschlug das Fundament zu betonieren und dann Löcher für die vertikalen Eisen zu bohren. Diesen Schwachsinn habe ich entschieden abgelehnt. Das ganze Thema mit dem Eisen scheint er vom Grundsatz auch nicht so richtig verstanden zu haben. Siehe das Thema was Thorsten aufgefallen ist. Der Bauhelfer hat bei Überständen und Spaltmaßen eine Toleranzgrenze, was ich nach meinem Empfinden einfach als großen Murks empfinde.
Ich bin eigentlich ununterbrochen damit beschäftigt jeden Handgriff zu kontrollieren und einzugreifen wenn was nicht passt. Nur dann läuft das auch. Inzwischen ist mein Ton mehr als gereizt und die Stimmung auf der Baustelle kippt. Wir sind an einem Punkt angekommen wo ich mir die Frage stelle wer hier wem hilft. Ich wollte einen Mann vom Fach, der mich unterstützt und mir hilft Fehler zu vermeiden. Jetzt läuft es gerade andersrum. Wenn es drum geht, irgendwelche Helfer zu haben, die genau das machen was ich ihnen sage, dann hätte ich mir auch irgendwelche Tagelöhner organisieren können und nicht nach einem qualifizierten Maurer ausschau halten müssen.

Sofern sich mein Geschreibsel etwas angespannt liest, bitte ich um Nachsicht. Ich bin gerade etwas stinkig.

Mein Geburtstagswunsch morgen geht aber in Erfüllung. Um 16 Uhr kommt die Betonpumpe mit 7 Kubik Beton zum verfüllen der Schalsteine. Einen früheren Termin habe ich nicht bekommen. Wie gut das die Gäste um 15:30 Uhr zum Kaffee und Kuchen kommen. Dann gibts wenigstens ne kleine Show im Garten :-)

Wegen Ringanker ... Ich habe einen Ringanker auf der Mauer der Flachzone geplant. Auf der jetzigen Mauer (Tiefzone) habe ich keinen Anker geplant. Hier laufen ja in der obersten Schicht, wie in jeder anderen Schicht auch, horizontale Eisen. Ist das jetzt wirklich Murks wenn ich morgen ohne Ringanker verfülle und nur oben glatt abziehe?
Da die Flachzone die Tiefzone von allen Seiten umgibt, würde ich dann später die Sauberkeitsschicht des Bodens der Flachzone einfach mit meiner Mauer der Tiefzone abziehen. Alternativ, sofern ich wirklich eine flacherere Flachzone möchte, würde ich das dann so machen wie von Thorsten vorgeschlagen. Eine Innenschalung von 5 oder 10cm und damit abziehen.

Morgen um 8 Uhr geht es weiter. Um 16 Uhr kommt der Beton und es ist noch einiges zu tun.

Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: Do 16.Mai 2019 20:12 
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Wohnort: Heidelberg
Leider traurig aber wahr, egal welcher Handwerker bis jetzt - mit aufmerksamen Auge muss der Kunde dabei sein, sonst wird das nie 100%
Hoffe die bekommen das noch hin, eigentlich ja kein Hexenwerk

_________________
Gruß
Manuel


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