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LotharGehlhaar - Teichbauforum

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 Betreff des Beitrags: Alternative zu Betonwänden
BeitragVerfasst: Sa 21.Nov 2020 5:56 
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Hallo,

Da ich gerade einen neuen Teich plane, ist nun die Überlegung wie?
Mein letzter Teich war mit Betonschalsteinen gebaut. Sehr massiv, was auch bedeutet das spätere Änderungen nur schwer oder gar nicht mögkich sind. Auch die Entfernung wird ein größeres Projekt. Daher suche ich für meinen neuen Teich eine gute alternative. Da der neue Teich direkt an die Trasse anschließt, soll er ca 30cm höher als das Bodenniveau werden. Reicht es aus einen ringanker zu betonieren und auf diesem zu mauern? Gerade wird die Kanalisation bei uns neu gemacht, und dort konnte ich mir mal die Bodenbeschaffenheit ansehen. Wir haben hier Keiberboden mit felsschichten. Auf unserem Grundstück habe ich auch für die Hallen keinen Kanalanschluss, sondern gut funktionierende sickergruben die selbst bei starkregen alles wegbekommen.
Habt ihr Tipps oder Ratschläge oder führt kein Weg am beton vorbei?

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Gruß Uwe

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative zu Betonwänden
BeitragVerfasst: Sa 21.Nov 2020 8:04 
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Hallo Uwe,

kommt in erster Linie auf die Form des Teiches an.
Mir gefällt die Bauweise mit Sandwichplatten sehr gut, die man häufig in Holland antrifft.
Würde ich neu bauen, wäre das wahrscheinlich meine Wahl, da man so in einem Tag normalerweise bei guter Vorbereitung die gesamte Teichschale erstellen kann.
Diese Sandwichplatten gibt es oft als 2.Wahl, was das Ganze auch kostentechnisch interessant macht - Vorteil - man hat gleich die Isolierung mit eingebracht.
Bei 30cm über dem Erdreich hätte ich auch keine Bedenken bezüglich Statik - werden damit ja sogar freistehende Becken aufgestellt.
Bei der Formgebung ist man halt etwas eingeschränkt - nach dem Motto - quadratisch praktisch gut!
Also mit verspielten Rundungen wird es problematisch, sofern man den Teich über Erdniveau bringt. Aber es muss nicht zwingend ein rechteckiger Kasten sein.

lg
Roland

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative zu Betonwänden
BeitragVerfasst: Sa 21.Nov 2020 21:05 
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Danke für den Tipp. Ja das habe ich auch schon in Betracht gezogen. Von der Form her soll es eh rechteckig werden.
Das ist der wunsch meiner Freundin.


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Gruß Uwe

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative zu Betonwänden
BeitragVerfasst: Sa 21.Nov 2020 21:39 
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Hallo, mal eine bescheidene Frage: fangen die Sandwichplatten nicht an zu rosten im Erdreich? Ich weiß, es kommen noch Vlies und Folie rein, wenn es da aber lange rostet greift das die Folie nicht an?


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative zu Betonwänden
BeitragVerfasst: So 22.Nov 2020 14:45 
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Hallo Uwe,
es gibt ja 2 gängige Systeme:
1. mit Stahlarmierung bewehrte Konstruktionen
2. Ständerwände

zu. 1.
A: klassisch und bekannt: Betonwände oder Betonschalsteine
B: interessant: Styroporsteine (aus dem Schwimmbadbau) die aus"betoniert" werden
Vorteil: sehr leicht, gut zu tragen, Isolierung inklusive, Nachteil: vergleichsweise teuer
C: falls geeignet mit Aushub "Betonwände" selber herstellen (so hab ich das gemacht)
Vorteil: sehr effektiv, man braucht nur Zement und Bewehrung beizuschleppen
Nachteil : Fachkenntnisse notwendig und der Untergrund muss geeignet sein.

30 cm über GOK über dem Ringbalken gemauert sollten mit 24iger Mauersteinen (Achtung frostsichere Steine verwenden, z.B. Kalksandsteine in passendem Format) noch funktionieren. Hat ja nur 30 cm Wasserdruck zu halten.

zu 2:
Rolands Empfehlung Sandwichbauweise (kenne ich im Tiefbau so nicht, im Hochbau längst gut bewährte,
günstige Konstruktion
Ständerwände aus Kunststoffplatten
Ständerwände aus Edelstahlblechen (Schwimmbadbau)

Die Ständerwände benötigen i.d.R. eine tragende Bodenplatte zur Befestigung und Aussteifungen / Pfosten/ Rippen etc. Je nach Material und Aussteifung/ Statik muss der Arbeitsraum i.d.R. mit hydraulisch abbindendem Füllgut (FÜMA, Magerbeton etc.) abschnittsweise verfüllt werden, da sich z.B. dünne PE Platten ansonsten unter dem Erddruck verbiegen würden.
Man kann bei der Hinterfüllung z.B. kleine Styroporkügelchen zugeben ("Leichtbeton") dann hat man eine gewisse Isolierung.

Grundsätzliches Thema: Verfüllung von Schal- oder Styroporsteinen bzw. Hinterfüllung von Ständerwänden:
Man kann dafür auch den Aushub verwenden, wenn es sich um rolliges Material also Sand, Kies etc. handelt.
Bei Steinfüllungen kommt es hauptsächlich auf das Füllgewicht und die Lagesicherung der Bewehrung an. Du könntest also dem Aushubboden ca.>= 8 - 10 % Zement zumischen und diesen dann in die Steine oder als Hinterfüllung einbringen. Bei langen Wegen eine gute Option und spart erhebliche Kosten. Das wird dann eine Art Magerbeton. Je mehr Zement je härter wird es.

"Keiberboden" kenne ich nicht, meinst du Keuper?. Jedenfalls wenn das Wasser gut versickert, sollte dort Sand oder kies oder poröser Fels anstehen, der dann als Füllbaustoff in Frage käme.

Gruß Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative zu Betonwänden
BeitragVerfasst: Mo 23.Nov 2020 21:50 
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Ich habe letztes Jahr meinen 20m² Koiteich mit Pool Styroporsteinen gebaut. Dank dem Gewicht ist das an einem Tag gestellt gewesen. Am nächsten Tag Beton mit der Pumpe.

Vorteil, du hast gleich eine Dämmung innen und außen von je 5cm.

LG
Martin

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Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
(Friedrich der Große)


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 Betreff des Beitrags: Re: Alternative zu Betonwänden
BeitragVerfasst: Di 24.Nov 2020 4:43 
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Danke für die Antworten. Die Styroporsteine sind ja im Prinzip nichts anderes als die Mauerschalsteine. Diese müssen ja auch wieder mit Beton verfüllt werden und man hat eine massive Wand die schwer änderbar ist. Ich denke wenn dann werde ich einen ringanker gießen, auf den ich dann mauern werde. Aktuell muss ich aber leider nochmal das ganze Projekt überdenken....

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Gruß Uwe

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