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LotharGehlhaar - Teichbauforum

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 Betreff des Beitrags: Re: Trommelfilter Eigenbau 2.0
BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 6:45 
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@JürgenBritzl
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 Betreff des Beitrags: Re: Trommelfilter Eigenbau 2.0
BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 7:18 
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Hallo Georg,

>>würde ich heute einige Dinge bei TF-Eigenbau besser machen.<<

Schreib uns doch bitte mal im groben Zügen, was Du heute besser machen würdest.

Grüße und besten Dank im voraus Heribert


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 Betreff des Beitrags: Re: Trommelfilter Eigenbau 2.0
BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 10:53 
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Hallo Heribert,
ich hatte mir damals aus vielen Baudokus das für mich interessante und passende rausgepickt.
Leider habe ich mangels Erfahrung nicht vorausschauend gedacht, sondern die Konstruktion mit und um die gewählten Komponenten gebaut.
Deshalb folgende Tipps, was ich besser machen würde bzw. auf was man grundsätzlich achten sollte:

1. Verfügbarkeit von Teilen / Ersatzteilen
schwierige Sache, weil man nicht in die Zukunft blicken kann. Den von mir gewählten Motor der Fa. Smolka gibt es nicht mehr. Zum Glück habe ich kürzlich noch einen Ersatzmotor ergattert. Ansonsten hätte ich bei defekt umfangreich umbauen müssen. Beim Motor würde ich nicht sparen und wirklich nur noch Qualität kaufen!

2. gängige Bauteile nutzen
Mein gewählter Antriebsmotor ist zwar grundsätzlich ganz ok, aber er hat die Besonderheit, dass die Antriebsachse ein M10 Gewinde hat. Für die Montage des Antriebszahnrades habe ich eine Einzelanfertigung gebastelt. In das Achsloch am Zahnrad musste ein passendes Gewinde gedreht werden.
Gewinde sind nicht mehr unbedingt üblich bei Getriebemotoren. Standard sind eigentlich Taperzapfen-/ buchsen. Dazu gibt es dann passende Standardzahnräder etc. und man braucht nix mehr eigenes zu basteln.
Dann ist auch Drehrichtung des Motors egal (bei Gewinde nicht)
Weiterhin ist mein 12-24 V, 16 Nm Motor vergleichweise zur Leistung recht klein. Ich habe ihn in ein wasserdichtes Gehäuse eingebaut. Leider wurde das Gehäuse "passgenau" auf diesen Motor gefertigt. Möchte / muss ich später einen anderen Motor verwenden, muss aufwendig angepasst/ umgebaut werden, da das Gehäuse zu klein ist und nur auf diesen Motortyp passt.
Heute würde ich z.B. einen gängigen Lavairmotor (mit Edelstahlachse) verwenden, für den man alle Klein- Verschleißteile einzeln nachkaufen kann. Ein riesiger Vorteil. Im anderen Beitrag die Tage wurde ein Lavairmotor gesucht. Benni hat direkt einen neuen zugeschickt! Auf so einen Service würde ich heute viel mehr achten.
Weiterhin ist ein Nachteil, dass mein Motor eine Übersetzung von 1: 48 hat. Das heißt, ich benötige ein Übersetzung von etwa 1:6 (= 8 Trommelumdrehungen pro Minute) was standardmäßig nur in T5 Riemenbreite zu bekommen ist. T10 ist viel besser. Es gibt einige gute Motoren, die haben z.B. 1:24, da reicht eine Getriebe 1:3 was es standardmäßig auch in T10 geben müsste.

3. Austausch von Teilen
Im Laufe der Zeit geht immer mal was kaputt oder ist verschlissen, sodass einzelne Komponenten wie Motor, Zahnriemen, Gaze etc. rasch im eingebauten Zustand (!) möglichst leicht zu tauschen sind. Das klappt bei mir ganz gut. Lediglich habe ich bei der Achsbefestigung 4 sehr passgenaue Schraublöcher gebohrt. Im "Trockenen" wenn man gut dran kommt ist das kein Problem. Unter Wasser ist es aber etwas fummelig die 4 Bolzenschrauben raus und wieder reinzubekommen. Bei der nächsten Revision werde ich die Löcher nachfeilen und etwas aufweiten. Dann geht es einfacher.

4. Anschluss Trommelfilter
Mein Anschluss des TF (der steht in der gefluteten Kammer (also Einschubmodell) an die Sammelkammer ist recht kompliziert gebaut mit 3 KG DN 110er Rohren, die "passgenau" in den entsprechenden Öffnungen der Trennwand stecken.
(hierzu wurde extra eine Frässchablone für die 3 Löcher gebastelt). Beim Ausbau des TF muss jedoch etwas gefummelt werden bis die "press" sitzenden Rohrstücke entfernt sind. Das werde ich irgendwann nochmal umbauen (ein am TF angeflanschtes U-Profil mit Dichtungslippe wird dann von oben direkt in die Trennwand der Sammelkammer eingehängt) , damit der TF ohne große Mühe ein-/ auszubauen ist.

Ein grundsätzlicher Nachteil eines Einschubmodells in Schwerkraft ist, dass ich Wartungsarbeiten von oben machen muss und das in gebückter Haltung knieend vom Beckenrand aus. Hier bietet ein TF mit Gehäuse in trockener Kammer eingestellt deutlich mehr komfort, wenn man seitlich genug Platz lässt, um "stehend" ranzukommen.
Insofern würde ich heute einen geschlossenen TF bevorzugen, auch wenn der Bau aufwendiger ist.

Das sind so die wesentlichen Dinge.
Grundvoraussetzung sind natürlich gut konstruierte Achslager bzw. die Achse selber. Die Achse hat ein Freund aus 40 mm V2A Vollmaterial gefräst und passgenau mit einer 30 mm dicken POM Platte als Lager und auf der anderen Seite an einer 30 mm dicken POM-Stirnplatte genau im 90° Winkel befestigt. Da "eiert" nichts und deie trommel ist sehr stabil geführt.
Bei der Achslagerung wäre der Einbau eines speziellen Lagers (wie dei heißen weiß ich gerade nicht) besser gewesen, als die reine POM-Platte. Das wurde vergessen, wobei in der POM Platte bislag alles gut läuft.
Gruß Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Trommelfilter Eigenbau 2.0
BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 11:57 
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Hallo Georg,

besten Dank für die umfangreiche Erläuterung.


Eigentlich sind die Verbesserungen selbstredend, vor allem was den Antriebs -Motor betrifft, denn meist wird der Drehmoment zu schwach gewählt. Das mit der Umdrehung -zahl ist interessant. Das Antriebs-Ritzel, würde ich immer in VA. machen, auch wenn ich es notfalls anfertigen lassen muss.

Ich baue übrigens meinen Tromler mit zwei Achsrohre, mit Lager und Gleitringdichtung.

Grüße Heribert


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 Betreff des Beitrags: Re: Trommelfilter Eigenbau 2.0
BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 12:56 
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1/2 Jahrhundert hat geschrieben:
Hallo Georg,
Eigentlich sind die Verbesserungen selbstredend,

für Leute mit Fachwissen gebe ich dir zu 100 % recht.
Die Thematik ist aber gerade am Anfang, wenn man unsicher ist und sich nicht auskennt sehr schwer und undurchsichtig, die richtigen / passenden Komponenten und Lieferanten zu finden.
Ich habe keinerlei "maschinenbautechnische" Erfahrung oder Vorkenntnisse über Antriebs- / Lagertechnik etc.
Wenn man dann mal einen TF gebaut hat und der wie bei mir fast 2 Jahre im Betrieb ist, sieht die Sache wieder anders aus.
Für mein Erstlingswerk (mit Hilfe eines Freundes) ist der TF mit den beschriebenen Abstrichen recht gut geworden.
Gruß Georg

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 Betreff des Beitrags: Re: Trommelfilter Eigenbau 2.0
BeitragVerfasst: Mi 13.Jun 2018 19:51 
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Seqway hat geschrieben:
@JürgenBritzl
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Ich habe dir jetzt eine pn geschrieben, warte auf Antwort.

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Schöne Grüsse

Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Trommelfilter Eigenbau 2.0
BeitragVerfasst: Mi 13.Jun 2018 20:05 
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JürgenBritzl hat geschrieben:
Seqway hat geschrieben:
@JürgenBritzl
Ihch kann leider keine PN's schreiben. schick mir mal was an meine emailadresse bitte !


Ich habe dir jetzt eine pn geschrieben, warte auf Antwort.


Kann immer noch nicht auf PNs antworten.
Ja habe Interesse!


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 Betreff des Beitrags: Werbung, um Taler einzunehmen
Verfasst: Di 21.Aug 2018 23:07 
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 Betreff des Beitrags: Re: Trommelfilter Eigenbau 2.0
BeitragVerfasst: Mi 18.Jul 2018 9:20 
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Update:

Die Osaga würde gegen eine Blue eco 500 getauscht.

Die läuft jetzt bei ca 17000ltr /h mit ca 50 Watt. Die Osaga lief bei ca105 watt und lieferte ca 12000ltr/h.

Da es in meiner technikhütte auch schonmal etwas wärmer werden kann, habe ich einen PC Lüfter über den Controller der Pumpe angebracht, der bei Bedarf eingeschaltet werden kann. Als optische Bestätigung ob er läuft, leuchtet der Lüfter blau im Betrieb.

Siehe Bilder


Dateianhänge:
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42E8C6DE-E2C9-4B0D-B7E6-9F6E72F42FD2.jpeg [ 54.65 KiB | 442-mal betrachtet ]
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