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LotharGehlhaar - Teichbauforum

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BeitragVerfasst: Mi 31.Jan 2018 18:56 
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:hugg: :thumbsup: :thumbsup:
Und wie soll das mit Nachtanken an den Autobahnen gehen?
10 Zapfsäulen Sprittanken dauert ca. 5 Minuten,
wenn E-Tanken dann 50 Minuten dauert braucht es 100 Ladestationen!
...Bei gleichem Autodurchsatz. Jede Schnellladesäule hat dann min.100kW! Macht dann 10000kW für eine Tankstelle :hammer3:

_________________
Gruß
Klaus





20 Koi 55-78cm ; 42t Teich ; EB-Trommler ; 280L Helx ; 30t Ppe u. 20t Ppe. ; 40W + 40W UVC ; >65kg Fisch

Mein Futter : https://www.koifutterhandel.de/
Und Koi Power : http://koipower.de/


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BeitragVerfasst: Mi 31.Jan 2018 20:28 
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Klaus hat geschrieben:
...ich glaube nicht alles was so in Zeitungen steht :mrgreen:

Also so kann ich das nicht stehen lassen ..... :hugg:


1. sind Kohlekraftwerk die saubersten fossilen Verbrenner (die Abgasreinigung ist fast perfekt)
- und die haben schon Wirkungsgrade die 2-3 mal besser als Ottomotoren sind.

2. AKW´s werden nicht mehr gebaut , also produzieren die noch laufenden fast kein CO2
- auch wir die Umwelt in keinster Weise verschmutzt wenn die "gelben Fässer" nicht auslaufen/verrosten !
- Altlasten sind passiert/Vergangenheit - genauso wie die Abgase vom altem VW-Käfer in den 70gern.

3. Sollen wir über Nacht die E-Autos aufladen ... so der Wunsch der Mächtigen
- Nachts haben wir Öko-Strom im Überfluss !!


- Zitat aus einer Zeitung : So entstünden bei der Herstellung pro Kilowattstunde Speicherkapazität rund 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid-Äquivalente. Umgerechnet auf die Batterien eines Tesla Model S wären das rund 17,5 Tonnen CO2. Das ist enorm viel, betrachtet man den jährlichen pro-Kopf-Ausstoß an CO2 in Deutschland von rund zehn Tonnen.

Die schwedische Studie rechnet vor: Ein Fahrzeug mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor könne acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S, zumal der Stromverbrauch beim Fahren dabei gar nicht berücksichtigt ist. Bei einem kleineren E-Fahrzeug wie dem Nissan Leaf wären es noch etwa drei Jahre.


4. Wenn denn der Tesla 17,5 t CO2 mehr in der Herstellung durch die Akkus wirklich braucht :
- (1 Liter Benzin verbrennt zu, 2,33 Kilogramm CO2 )
- dann rechnet diese Zeitung mit 17500kg / 2,33kg/l = 7510L Benzin.
- Da ein Tesla S fast jeden Achtzylinder verbläst passt dein Vergleich schon mit so einem Auto
- Wenn so ein Bolide dann 12L/100km verbrennt dann reichen die 7510L für 62580 km !

... und das soll laut Zeitung 8 Jahre !! dauern ....... was für eine absichtliche Fehlberechnung für eine reißerische Schlagzeile !!

Wenn wir hier mal 20.000km/Jahr zugrunde legen kommen wir auf ein Amortisationszeit von 3,1 Jahren ! :hallo:
... ohne Ölwechsel und Werkstatt beim Tesla :mrgreen:


.... aber nicht das ich jetzt als Freund von E-Autos gelte , da bin ich auch eher skeptisch was den praktischen Nutzen angeht.


naja, wenn ich mir manche Kohlekraftwerke inkl. der Zerstörung der Umwelt durch den z.B. Braunkohletagebau, einhergehend mit der Verockerung der Spree ansehe können die eine noch so gute Abgasreinigung haben. Das Gesamtergebnis dürfte dabei dann niederschmetternd sein.

betr. der gelben Fässer sollte man überlegen wer diese dann in den nächsten >100.000 Jahren immer wieder umfüllt und weiter betreut. Und ob das Altlasten sind? Mal sehen was die westlichen Nachbarn mit ihren zerschossenen Anlagen machen und was darauf dann schönes grünes wird.

klar verbläst der Tesla jeden 8 Zylinder, aber meistens nur 1x, denn danach ist der Akku schon sehr gut gelehrt. Ich habe mal eine nette Probefahrt mit dem Model X mit dem 100kwh Akku genossen. Schönes Auto aber nach 3 schnellen Starts waren 30% der Kapazität Geschichte, und nach insgesamt 60km waren 40% Kapazität verbraucht. Das wird dann nix mit den avisierten >600km, ausser man fährt mit 50km/h über die rechte Spur der Autobahn und blockiert damit den nachfolgenden Verkehr. Auf Nachfrage knickten der Verkäufer und sein Vertriebsleiter deutlich ein und hatten keine Argumente für das Fahrzeug.

Dann nehmen wir doch noch die Kosten dazu: Akkuladung 100kwh x 0,30 = 30 Euro, Reichweite max. 200-300km bei normaler Fahrweise...; über die Anschaffungskosten >170.000 Euro wollen wir uns gar nicht erst unterhalten.

Und nur am Rande, auch ein Tesla möchte regelmäßig in die Werkstatt, kostenfrei sind diese nicht, im Gegenteil, die spielen dort in der absoluten preislichen Oberklasse und das ganz ohne Verbrauchsstoffe.

Mir persönlich wurde bei dem Zahlenwerk ganz schwindelig und führte zu der Entscheidung das der Milliardär vorerst keinen meiner Euro bekommen wird. Das ist derzeit ein Spielzeug für Enthusiasten

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/a ... auert.html

und wie man das in den Wohngebieten regeln will..... tztz

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Viele Grüße
Torsten



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BeitragVerfasst: Mi 31.Jan 2018 21:19 
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Wollen wir mal wieder zurück zum Thema kommen :mrgreen: :mrgreen:

Ich habe auch mal an solch Durchlauferhitzer geliebäugelt
Nur ich bin notorisch faul und habe keine Lust Gasflaschen zu schleppen
Bei solch einfach aufgebauten Geräten geht wohl ein Drittel Energie zum Schornstein raus
Und da sind wir bei dem größten Problem (Schornstein)
Das Ganze ist eine Inbetriebnahme einer Feuerstätte
Diese muss durch den Schwarzen Man abgesegnet werden, und das wird dieser nicht tun
Weil sie einfach nicht für diesen Einsatz ausgelegt ist
Kurz um, nicht erlaubt
Also heimlich benutzen, geht ja bei vielen gut
Keine Erlaubnis bedeutet aber auch, Fehler Störung Feuer kein Versicherungsschutz :hammer2:
Da könnte die günstige Angelegenheit dann doch schnell teuer werden
Muss jeder selber wissen
Nur für mich sind das zu viele negative Aspekte

Dann müsste es schon so wie bei Torsten sein, ich gehe mal davon aus das das ganze sicherlich auch Rechtlich abgesegnet ist

Gruß Mike


Zuletzt geändert von gismomike am Mi 31.Jan 2018 21:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mi 31.Jan 2018 21:22 
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ist sie Mike, auf sicher sogar, und war auch gar kein Problem nachdem wir zusammen 1h bunte Fische geguckt haben war der schwarze Mann schon glücklich.

Aber betr. Feuerstätte müßte man mal gucken ob die wirklich genehmigungspflichtig ist...... ich bin mir da jetzt gar nicht so sicher.

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Viele Grüße
Torsten



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BeitragVerfasst: Mi 31.Jan 2018 21:29 
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Hallo Torsten,

hier in Hamburg sollte jede Ortsfeste Feuerstäte gemeldet werden
Sicher sind das nicht alle
Nur ist diese Anlage eine Bastellösung, die ausgiebig unter Beobachtung sein sollte
Das würde meine Faulheit bei weiten übersteigen :mrgreen:

Gruß


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BeitragVerfasst: Mi 31.Jan 2018 21:33 
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Guten Abend zusammen!

Mal zurück zur Heizung, obwohl das Elektrofahrzeugthema auch spannend und gewisse Parallelen zur Wahl eines Heizsystems aufweist.

Wir haben zur Wärmeerzeugung die Wahl des Energieträgers aus gasförmig, flüssig, fest, Erdwärme, Solar und reinem Strom (Heizstab und WP).
So wie ich es sehe zur Wahl einer nicht am Haus angeschlossenen Heizung (also eine s.g. stand allone):

Gasförmig: relativ preiswert im Invest und Unterhalt aber doof wenn man keine Flaschen buckeln will. Man muss dann auf enen Großtank umstellen, der aber kacke aussieht und nicht in jeden Garten passt, sei denn man hat Fläche.

Flüssig: Hierbei ist eigentlich nur das Heizöl interessant, da die anderen Flüssigkeiten einfach zu teuer sind. Höheres Invest und auch leicht höhere Unterhaltskosten, jedoch leicht zu beschaffen und dies notfalls auch Mitternachts an einer Tankstelle (Diesel). Ähnlich wie ie beim Gas ist es doof diese Heizung aus Kanistern zu betreiben. Ein Großtank macht da auch schon Sinn, der aber wenn nicht sowieso im Keller, kacke aussieht und eine Sicherheits-Auffangweanne benötigt (Glaube ab 1.000 Liter...?!?)

Fest: Holzpallets, Kohle Presslinge, Scheitholz... Holzpallets nur mit großem Invest und dem Problem, dass die verfügbaren Heizungen für Normalteiche viel zu groß sind. Kohle und Scheitholz nur, wenn man alle 4h wieder nachlegen kann (oder will) ist auch teuer und der Lagerplatz dafür ist enorm. Invest dafür wäre gering, der Unterhalt jedoch hoch.

Erdwäme: Super hohes Invest, geringe Unterhaltskosten und nicht überall möglich.

Solar: Hohes Invest, benötigt riesig Fläche, sieht kacke aus hat Nachts keinen Ertrag und müsste gespeichert werden, was das hohe Invest zum superhohen macht. Unterhalt bei Lebensdauerbetrachtung der Anlage ist ebenfalls gehoben.

Reiner Strom über Heizstab/stäbe: Mache ich derzeit so über einige 300W Aquarien Heizstäbe, Invest albern gering jedoch Unterhalt ist der burner. Du hörst die Eurostücke im Minutentackt fallen...

Reiner Strom über Wärmepumpe: Hohes Invest, mäßiger Unterhalt, halt nur im tiefen Winter kacke weil der Wirkungsgrad sich dem von billigen Heizstäben gewaltig annähert. Im Sommer, bzw. bei deutlichen + Graden jedoch wohl das beste Verfahren!

Also beim mir:
Altes Haus aus den 50zigern. Verkabelung anfängllich wohl nur eine Phase, dann später weitere. Da kupfer teuer, sind die Querschnitte Unterputz auch entsprechend schlank gewählt :-( Hohe Stromleistungen bringen meine Unterputzverteilerdosen zum glühen. Zusätzlichen Strom (zum Rest meines Bedarfes) ab 3-4KW pro Fase fällt daher aus.
Ewig den Energieträger her zu buckeln liegt mir nicht, bin auch öfters ne Woche oder Mehr nicht da...
An die Hausheizung anschließen ist kacke, denn die Strecke führt unter der Terasse durch und einiges weiter zum Filter....

Mein Weg wird wohl ein Webasto 9kW Marine Dieselbrenner sein (Luft-Waser Standheizung Boot), denn Heizöl habe ich mehr als genug im Keller. Marine deshalb, weil ich Jahre an Erfahrung damit habe und er dauerfest ist, fein regelt und man alles benötigte im Paket bekommt, zusammensteckt und heizen kann. Das Abgas werde ich durch einen geeigneten Schlauch mit max. zulässiger Länge als Heizung im Filterraum zur Lufttrocknung verlegen und mit dem mitgelieferten Flansch nach aussen führen. Eventuell kommt noch ein zusätzlicher Luft-Wasser Wärmetauscher dazwischen, falls das Abgas noch ausreichend Wärme haben sollte. So zumindest der Plan.

Ich will sagen, für jede Gegebenhit und für jede Motivation gibt es mindestens eine Möglichkeit sich für den einen oder anderen Energieträger und für ein Invest und den zu erwartenden Unterhaltskosten zu entscheiden!

Noch rasch zur E-Mobilität, wie sie derzeit auf mich wirkt ;-)
Will man gerne vor Fahrtantritt mit einem PKW aufwendig recherchieren wann man wo ankommen muss und mit welchen Zwischenstopps und Zeitreserven wann wo getankt werden kann und auch noch in seiner Umwelt-Kalkulation sich mit "mein Strom kommt aus der Steckdose" die Augen verschleiert, möge einen überteuerten und katastrophal verarbeiteten, tief in Problemen steckenden Tesla kaufen und diesen sich und anderen schön reden und schon mal die nächste Fahrt in die mindestens 200km entfernrte Werkstatt planen. (Die Optik des Model S von weitem gesehen ist jedoch wirklich recht ansprechend)

Habe einen sonst gut gemachten Vergleich gesehen, wo ein Tesla Besitzer und selbst ernannter E-Autotester diese Ausgeburt an Plastik und Billigambiente mit amerikanischer "Fahrwerkstechnik" tatsächlich mit einem Audi A8 vergleicht. muhahaha Nur weil der Tesla so viel kostet wie der A8... muhahaha... Die Kosten waren nicht sehr Unterschiedlich und in der Preisklasse einen A8 zu fahren eigentlich egal. Die Welt ist schon verrückt.

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Gruß
Olli


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BeitragVerfasst: Do 08.Feb 2018 8:37 
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Therme läuft zum anheben der wt bei derzeit -5 Grad .


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Verfasst: So 19.Aug 2018 6:35 
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BeitragVerfasst: Do 08.Feb 2018 8:38 
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BeitragVerfasst: Sa 03.Mär 2018 8:40 
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Hallo, ein kurzes Feedback zur letzten Frostwoche:

Also als Beispiel hatte ich am Freitag vor einer Woche meine 5kg Flasche getauscht, dann hätten wir in den Nächten immer zwischen -3 bis -11 grad aber auch sehr viel Sonne tagsüber. So konnte ich durch viel Sonne und folienzelt immer etwas das Wasser erwärmen, da wir auch um die ca 18 grad im Zelt hatten.

An zwei Tagen war es bedeckt und das Zelt könnte nix erwärmen.

Da die Therme eine 20 min Abschaltung hat Habe ich eine zeitschaltuhr vor die Pumpe geklemmt die alle 30 min aus und nach 30 min wieder ein schaltet, heißt im Idealfall bei 60 min eingeschalteter Heizung 20 min heizzeit. So hatte ich die Nächte die Heizung an und die Flasche hat bis Mittwoch Nachmittag gehalten. Eingeschaltet hatte ich die Heizung immer nachts per Hand.

So halte ich derzeit meine 6 grad, da das Zelt nicht wirklich gut isoliert.

Heizkosten für den Zeitraum ohne Strom : 8€

Ein schönes Wochenende


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BeitragVerfasst: Sa 03.Mär 2018 13:05 
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OliverSchuppe hat geschrieben:
Guten Abend zusammen!

Mal zurück zur Heizung, obwohl das Elektrofahrzeugthema auch spannend und gewisse Parallelen zur Wahl eines Heizsystems aufweist.

Wir haben zur Wärmeerzeugung die Wahl des Energieträgers aus gasförmig, flüssig, fest, Erdwärme, Solar und reinem Strom (Heizstab und WP).
So wie ich es sehe zur Wahl einer nicht am Haus angeschlossenen Heizung (also eine s.g. stand allone):

Gasförmig: relativ preiswert im Invest und Unterhalt aber doof wenn man keine Flaschen buckeln will. Man muss dann auf enen Großtank umstellen, der aber kacke aussieht und nicht in jeden Garten passt, sei denn man hat Fläche.

Flüssig: Hierbei ist eigentlich nur das Heizöl interessant, da die anderen Flüssigkeiten einfach zu teuer sind. Höheres Invest und auch leicht höhere Unterhaltskosten, jedoch leicht zu beschaffen und dies notfalls auch Mitternachts an einer Tankstelle (Diesel). Ähnlich wie ie beim Gas ist es doof diese Heizung aus Kanistern zu betreiben. Ein Großtank macht da auch schon Sinn, der aber wenn nicht sowieso im Keller, kacke aussieht und eine Sicherheits-Auffangweanne benötigt (Glaube ab 1.000 Liter...?!?)

Fest: Holzpallets, Kohle Presslinge, Scheitholz... Holzpallets nur mit großem Invest und dem Problem, dass die verfügbaren Heizungen für Normalteiche viel zu groß sind. Kohle und Scheitholz nur, wenn man alle 4h wieder nachlegen kann (oder will) ist auch teuer und der Lagerplatz dafür ist enorm. Invest dafür wäre gering, der Unterhalt jedoch hoch.

Erdwäme: Super hohes Invest, geringe Unterhaltskosten und nicht überall möglich.

Solar: Hohes Invest, benötigt riesig Fläche, sieht kacke aus hat Nachts keinen Ertrag und müsste gespeichert werden, was das hohe Invest zum superhohen macht. Unterhalt bei Lebensdauerbetrachtung der Anlage ist ebenfalls gehoben.

Reiner Strom über Heizstab/stäbe: Mache ich derzeit so über einige 300W Aquarien Heizstäbe, Invest albern gering jedoch Unterhalt ist der burner. Du hörst die Eurostücke im Minutentackt fallen...

Reiner Strom über Wärmepumpe: Hohes Invest, mäßiger Unterhalt, halt nur im tiefen Winter kacke weil der Wirkungsgrad sich dem von billigen Heizstäben gewaltig annähert. Im Sommer, bzw. bei deutlichen + Graden jedoch wohl das beste Verfahren!

Also beim mir:
Altes Haus aus den 50zigern. Verkabelung anfängllich wohl nur eine Phase, dann später weitere. Da kupfer teuer, sind die Querschnitte Unterputz auch entsprechend schlank gewählt :-( Hohe Stromleistungen bringen meine Unterputzverteilerdosen zum glühen. Zusätzlichen Strom (zum Rest meines Bedarfes) ab 3-4KW pro Fase fällt daher aus.
Ewig den Energieträger her zu buckeln liegt mir nicht, bin auch öfters ne Woche oder Mehr nicht da...
An die Hausheizung anschließen ist kacke, denn die Strecke führt unter der Terasse durch und einiges weiter zum Filter....

Mein Weg wird wohl ein Webasto 9kW Marine Dieselbrenner sein (Luft-Waser Standheizung Boot), denn Heizöl habe ich mehr als genug im Keller. Marine deshalb, weil ich Jahre an Erfahrung damit habe und er dauerfest ist, fein regelt und man alles benötigte im Paket bekommt, zusammensteckt und heizen kann. Das Abgas werde ich durch einen geeigneten Schlauch mit max. zulässiger Länge als Heizung im Filterraum zur Lufttrocknung verlegen und mit dem mitgelieferten Flansch nach aussen führen. Eventuell kommt noch ein zusätzlicher Luft-Wasser Wärmetauscher dazwischen, falls das Abgas noch ausreichend Wärme haben sollte. So zumindest der Plan.

Ich will sagen, für jede Gegebenhit und für jede Motivation gibt es mindestens eine Möglichkeit sich für den einen oder anderen Energieträger und für ein Invest und den zu erwartenden Unterhaltskosten zu entscheiden!

Noch rasch zur E-Mobilität, wie sie derzeit auf mich wirkt ;-)
Will man gerne vor Fahrtantritt mit einem PKW aufwendig recherchieren wann man wo ankommen muss und mit welchen Zwischenstopps und Zeitreserven wann wo getankt werden kann und auch noch in seiner Umwelt-Kalkulation sich mit "mein Strom kommt aus der Steckdose" die Augen verschleiert, möge einen überteuerten und katastrophal verarbeiteten, tief in Problemen steckenden Tesla kaufen und diesen sich und anderen schön reden und schon mal die nächste Fahrt in die mindestens 200km entfernrte Werkstatt planen. (Die Optik des Model S von weitem gesehen ist jedoch wirklich recht ansprechend)

Habe einen sonst gut gemachten Vergleich gesehen, wo ein Tesla Besitzer und selbst ernannter E-Autotester diese Ausgeburt an Plastik und Billigambiente mit amerikanischer "Fahrwerkstechnik" tatsächlich mit einem Audi A8 vergleicht. muhahaha Nur weil der Tesla so viel kostet wie der A8... muhahaha... Die Kosten waren nicht sehr Unterschiedlich und in der Preisklasse einen A8 zu fahren eigentlich egal. Die Welt ist schon verrückt.







Ich habe jahrelang Mikuni Standheizungen in Bungalows eingebaut und die Dinger liefen wie der Teufel!
Einmal im Jahr die Brennerschalen und Kerze getauscht und fertig.
War schon ne geile Sache, die Dinger wurden mit normalen Heizkörpern betrieben und davon hab ich viele verbaut.
Hatten 8 kw und liefen mit Heizöl oder Diesel.

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Gruß Ronny


Jedes Ding hat drei Seiten:
Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.


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