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LotharGehlhaar - Teichbauforum

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BeitragVerfasst: Mi 25.Apr 2018 15:49 
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Willst du auch am Teich noch etwas optimieren?

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BeitragVerfasst: Mi 25.Apr 2018 16:01 
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Ich plane eine komplette generalüberholung


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BeitragVerfasst: Di 22.Mai 2018 6:49 
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Der Plan ist nun ein Filterkeller zu mauern und entsprechend alles auf Schwerkraft auszurichten.
Ich plane mit 3 BA‘s und 1 Skimmer mit 110er Rohr. Diese sollen dann ein Trommler gehen. Auf diesen muss ich jedoch noch verzichten, jedoch möchte ich diesen schon mit einplanen um langfristig Ruhe zu haben. Danach geht es den weiter in die Bio. Ich denke so an 4 Kammern. Ich weis allerdings noch nicht so wirklich wie große diese dimensioniert sein sollen und mit was gefüllt. Platz ist jede Menge vorhanden. Keller soll auch entsprechend groß geplant werden um langfristig ein entspanntes Arbeiten zu ermöglichen . Könnt ihr mir sagen wie groß die Kammern dimensioniert sein sollten und wie gefüllt ?? Was ist zu empfehlen ?
Vielen Dank


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BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 11:19 
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Leider habe ich noch keine Vorschläge erhalten.
Kann mir jemand paar Hilfestellungen geben ? :)


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BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 11:41 
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sfischhoefer1 hat geschrieben:
Leider habe ich noch keine Vorschläge erhalten.
Kann mir jemand paar Hilfestellungen geben ? :)


Die Kammer für den Tromler sollte so Groß gestaltet werden, dass Du überall an die Anschlüsse problemlos kommst und ist Tromlerabhängig.

Die Biokammer würde ich mit ca. 20% (vom Teichvolumen ) einplanen, so das Du mit der Bestückung alle Möglichkeiten hasst und eine Belüftung einplanen.

Grüße Heribert

Einen Riesler könntest Du dennoch zusätzlich einplanen.


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BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 17:08 
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Hallo,
Thema Größe Biokammer. "groß" ist ja relativ.
unabhängig von der %-Zahl vom Teichvolumen solltes du folgendes beachten:
Man kann das Volumen über Kammertiefe und oder Kammerlänge generieren.
Die Breite würde ich persönlich im lichten Maß ganz knapp 1m wählen, genau so dass man später z.B. eine Japanmatte (Breite 1m) einschieben/ einklemmen kann und nix abschnippseln muss oder gar längs einbauen muss. Bei 1 m Breite kommt man dann auch noch gut an die andere Seite dran. Außerdem lässt sich die Abtrennung dann technisch gut händeln. Den Stau- und Fließdruck auf die Zwischenwände sollte man nicht unterschätzen.
Ich würde die gesamte Kammer mit Folie auskleiden und dann bei Bedarf einzelne Segmente mit Zwischenwänden (z.B. aus PVC-U-Platten o.ä. (mit Edelstahlwinkelprofilen befestigen) abtrennen.
das spart Volumen für die Trennwände, eine Menge Flansche und man ist flexibel.

Bei der Tiefe musst du darauf achten, dass oben und unten i.d.R. genug freies Wasservolumen bleibt (abhängig von der Umwälzrate), um das Wasser jeweils von oben nach unten oder umgekehrt durch die einzelnen Zonen (wenn man das so will) zu führen und somit eine gute Anströmung sicherzustellen.
Bei z.B. 1 m tiefem Becken reduziert sich das netto-Filtervolumen schnell auf nur noch 0,6 m Filtermaterialhöhe (z.b. bei Japanmatten) bei reiner Helixfüllung sieht es wieder je nach bewegt oder statisch etwas anders aus.
Meine Kammer ist durchgängig so 1,3 oder 1,4 m tief. Oben und unten habe ich jeweils 20 cm luft wo die Trenngitter sind und das Wasser gut von einer zur nächsten Kammer wechseln kann.
Die Länge der Kammer ergibt sich dann nach Volumenbedarf.
Man kann die 1 m breite Biokammer z.B. in einem quadratischen Filterkeller auch U-förmig um die Außenwand anordnen hat kurze Wege und kommt überall gut dran.

Wo du was einsetzt, bleibt letztendlich dir belassen. die einen machen zuerst Japanmatten andere setzen sie dahinter. andere verwenden gar keine und setzen nur auf Helix. Hier führen viele Wege zum Erfolg wenn genug Platz da ist.

Das Verhältnis vom freien Wasserdurchfluss / Filterwiderstand zur Durchflussmenge muss halt passen.
Es nutzt nix, wenn du ein Japanmattenpaket z.B. auf 1 m Beite einbaust (zwischen jeder Mattenlage jeweils schmale Streifen als Abstandshalter getrennt) und z.B. 20.000 l/std. durchschickst. Durch zu viele offene Zwischenbereiche strömt das Wasser frei durch und die Matten werden kaum angeströmt. Dann muss die Anzahl an freiem Durchfluss verringert werden (mehr / engere Streifen Abstandhalter oder eben kleinere Kammer mit weniger Matten). Wenn ich mich recht erinne wurden bei Japanmatten mal 60 cm breite (8 Matten+ 8 Abstandstreifen) für 30.000 l / std. genannt (?), Das gleiche gilt auch umgekehrt. das merkt man aber schnell, weil sich dann zu viel Wasser rückstaut.
Ich hoffe ich konnte es einigermaßen verständlich erklären.
Gruß Georg

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BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 18:36 
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Wow . Was für ein Wahnsinns Beitrag. Tausend dank für deine Zeit und Mühe. Das hat echt Arbeit gekostet. Vielen vielen Dank !! Da freue ich mich aber über so eine detaillierte Ausführung. Also ich habe glaube fast alles verstanden bis auf 2 wohl sehr zentrale Punkte.

Punkt 1: „ Ich würde die gesamte Kammer mit Folie auskleiden und dann bei Bedarf einzelne Segmente mit Zwischenwänden (z.B. aus PVC-U-Platten o.ä. (mit Edelstahlwinkelprofilen befestigen) abtrennen.
das spart Volumen für die Trennwände, eine Menge Flansche und man ist flexibel.“

Punkt 2: Der Aspekt mit den Abstandhaltern ist mir noch nicht so ersichtlich. Ich packe also nicht Matte direkt an Matte ? Ich darf aber auch nicht zu viel Luft lassen. Uff also ein bisschen Spielerei ä

Wie läuft denn das Wasser generell von Kammer zu Kammer ? Von Kammer 1 unten in Kammer 2 oder von oben rein oder einfach durch die Mitte ? Oder erfolgt ein Anschluss eines KG Rohres in Kammer 1 oben und endet dann unten in Kammer 2 ? Also so diagonal Bzw schräg ? .


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Verfasst: Mo 28.Mai 2018 10:44 
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BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 20:06 
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sfischhoefer1 hat geschrieben:

Punkt 2: Der Aspekt mit den Abstandhaltern ist mir noch nicht so ersichtlich. Ich packe also nicht Matte direkt an Matte ? Ich darf aber auch nicht zu viel Luft lassen.



Hi-
Nein, es geht um eine vernünftige An- und Durchströmung.
Ich habe beispielhaft mal ein Bild angehängt, wie man das mit den Abständen realisiert.

Du schaffst, wenn Du die Matten dicht an dicht packst, sonst nur Totzonen und Gammelecken.

Bild

P.S. Das geht natürlich besser und schöner als auf dem Bild- aber ich hoffe, es ist ersichtlich, was ich meine ! :hallo:

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Grüsse aus Köln
Thomas

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BeitragVerfasst: Do 24.Mai 2018 22:30 
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Beiträge: 506
sfischhoefer1 hat geschrieben:
Punkt 1: „ Ich würde die gesamte Kammer mit Folie auskleiden und dann bei Bedarf einzelne Segmente mit Zwischenwänden (z.B. aus PVC-U-Platten o.ä. (mit Edelstahlwinkelprofilen befestigen) abtrennen.
das spart Volumen für die Trennwände, eine Menge Flansche und man ist flexibel.“

Punkt 2 sollte mit dem Bild von Thomas klar sein.

Punkt1: bei den geplanten 30.000 l sollte die biokammer wie erwähnt rund 1 m breit und im idealfall etwa 1,3 m tief sein dann solltest Du eine Länge von mindestens 2,5 m anstreben. je länger je besser.
Es macht nun keinen sinn die 2,5 m lange Kammer vollzustopfen, weil dann eben wie Thomas schon schreibt die Anströmung der Filtermedien nicht gut ist. Mann muss deshalb versuchen, das Wasser entlang einer möglichst langen Wegstrecke (= möglichst große Kontaktfläche Wasser/ Filtermaterial) durch den Filter zu führen. Das geht am besten wenn man die Biofilterkammer unterteilt und das Wasser in bestimmten Abständen in Schleifen von oben nach unten oder umgekehrt nacheinander durch die abgetrennten Zonen schickt. Ob man nun oben oder unten anfängt, hängt von deinem Anschluss am Vorfilter ab. Das ist aber für die Biologie egal.

Die Abtrennung ist vorrangig vom Filtermaterial abhängig. Wie du auf dem Foto von Thomas erkennst, sind die Matten so verkeilt dass sie nicht verrutschchen oder sich verschieben können. Bei Japanmatte kann die Trennung deshalb ganz einfach durch eine eingestelle Trennplatte oder vielleicht auch Teichfolie erfolgen. Die wird ja durch die Matten gehalten.
Bei Helix benötigt man eine feste eingebaute Trennwand und dazu ein Gitter durch das das Wasser zur Seite ungehindert zur nächsten Kammer abströmen kann und das Helix zurückgehalten wird. Das Trenngitter bzw. die Maschenweite sollte so gewählt werden, dass es den Durchfluss nicht behindert aber eben auch kein Helix durchlässt. Ich habe hierzu an der Trennwand über die gesamte 1 m Breite Kammer einen Edelstahlgitterrost (Höhe ca. 20 cm) in Maschenweite 30 mm x 8 mm eingebaut.
Das Teil ist perfekt.
Du könntest diese Trennwände auch mit Schaltsteinen mauern. Dann muss aber die teichfolie für jede Unterteilung einzeln eingeschweißt werden und Du benötigst als Verbindung 4 Rohrdurchführungen DN110. Dafür wäre für jede Trennwand 4 Flansche auf beiden Seite also 8 Stück je Trennwand notwendig. Aus meiner Sicht ist es deshalb einfacher die Teichfolie über die gesamt Länge der biokammer einzuschweißen (also Länge 2,5m) und später dann die Trennwände aus PVCPlatten o.ä einzubauen. Natürlich müssen die Befestigungsschrauben durch die Folie mit Innotec abgedichtet werden.
Mangels Erfahrung habe ich meine Trennwand verschiebbar konstruiert, da ich auch nicht wusste wie ich die Unterteilung machen soll Die verschiebbare Trennwand hat aber erst beim 2. Versuch geklappt und kann von oben fest angeschraubt werden. Ich brauche also die Kammer nicht zu entleeren, um die Trennwand zu befestigen.
Schau dir das mal in meiner Baudoku an, dann weißt Du was ich meine.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, den Biofilter vielfältig zu bestücken. Also z.B. 1. Teil Japanmatten, 2. teil Helix bewegt 3. Teil Helix statisch. Muss man aber nicht.
Wie gesagt, Biofiltermaterial ist Glaubenssache. Japanmatten und Helix haben sich allgemein gut bewährt. Bei Helix nimm nicht die ganz feine 12er/13er Größe sondern eher die 17er oder 25er mit Innenkreuz. Du hast ja genug Platz. Dann ist die bessere Anströmung wichtiger als die wirksame Oberfläche des Biomediums.

Schau dir einfach noch ein paar Baudokus an.

Gruß Georg

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BeitragVerfasst: Fr 25.Mai 2018 8:20 
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Hallo Georg,

Wieder einmal ein super Beitrag. 1000 Dank !!! Hast mir sehr geholfen. Alles sehr verständlich bis auf die Sache mit den Trennwänden die leuchtet mir noch nicht ein . Tut mir leid :(

Ich werde nun wahrscheinlich ein komplettes Mauerwerk machen mit entsprechenden Boden und diesen einbetonieren. Das ganze werde ich dann mit Folie auslegen. Nun kommen diese Trennwände ins Spiel. Diese dienen der Unterteilung der beiden Kammern von Helix und Matten ?

Durch diese Trennwand muss ja auxh ebenfalls ein Loch gemacht werden durch das Wasser dann mittels Rohr an den Boden oder Decke (je nach dem wie ich angefangen habe , um das up and down zu gewährleisten) der nächsten Kammer kommt. Hier benötige doch auxh Durchführungen und Föansche oder habe ich da gerade einen Denkfehler ? Wie befestige ich denn die Trennwände am Boden ?


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