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LotharGehlhaar - Teichbauforum

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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 12:04 
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Koiroli hat geschrieben:
An meinem Teich kämpfe ich mit dem Phänomen und sehe die Kleinstpartikel auch, wenn ich konkret danach suche. ... Da muss man schon mal eine Taschenlampe unter Wasser halten, am Besten in der Dämmerung .....

lg
Roland


Roland,

so langsam mache ich mir Sorgen. :spy:

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Tschüß Ekki


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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 13:33 
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Ich frag mich auch wo das alles noch hinführen soll.


Gruß

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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 13:58 
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Hoch lebe das Winterloch. :hallo:

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Grüße vom rechten unteren Niederrhein
Jockel-baer/ Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 14:36 
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Hallo,
wen es interessiert, ist mir die Tage im Archiv in die Hände gefallen und passt zu Roland's Recherche:
Wir haben mal Schwebstoffe aus 2 unterschiedlichen Flüssen untersucht, die beim Ansaugen von Kühlwasser im Kraftwerk in großen Mengen anfallen, dort rausgefiltert und in einer Kammerfilterpresse entwässert / komprimiert werden.
Die Kornverteilung der Schwebstoffe ist in beiden Flüssen nahezu identisch und entspricht ungefähr der Studie die Roland verlinkt hat.
Man muss natürlich bedenken, dass im Vergleich zu der besagten Studie das entnommene Flusswasser vermutlich nur grob vorgefiltert wurde. Der untersuchte Bereich lag zwischen 1 und 100ym (vielleicht wurde ab 100 ym im Sandkornbereich vorgefiltert ?).
Der Hauptmassenanteil der Schwebstoffe lag in den Flüssen zwischen 5/10 ym und etwa 70/80 ym. Von 1 ym bis etwa 5/10 ym ist der Massenanteil sehr gering, steigt dann stufenweise bis ca. 70ym auf maximum an und fällt bis 100ym wieder rasant ab . Da nun Daten aus unterschiedlichen Quellen vorliegen, kann man grob davon ausgehen, dass die Massenverteilung an Feinstpartikeln je nach Filter auch in unseren Teichen ähnlich sein wird bzw. ein vergleichbarer Trend vorherrscht.
Hierbei muss man natürlich auch beachten, dass bei der Auswertung alles auf Trockenmasse bezogen wird.
Feinanteile < 10ym können zahlenmäßig durchaus deutlich dominieren. Weil sie aber sehr viel kleiner und damit leichter sind, kommt im Vergleich zu gröberen Partikel kaum Gewicht zustande.

Und ja, man kann Feinstteile im Grobschluffbereich noch mit bloßem Auge erkennen.
Das ist dann so ab etwa 20-30ym aufwärts möglich. Die sorgen dann auch für optische Beeinträchtigungen bei der Klarheit des Wassers.

Thema: Materialzerkleinerung.
Aussagen ob Zerkleinerungen stattfinden, wie stark oder nicht etc. sind ziemlich Spekulation, wenn man die Struktur bzw. Art des Materials nicht genau kennt.
Je nach Einwirkungen (mechanisch, chemisch, biologisch) kann das Material bis in seine Feinstbestandteile zerlegt werden.
Bearbeitet man ein Sand- oder Kieskorn z.B. aus Quarzit (Kiesel) ist das recht stabil in seiner Korngröße und bricht nur bei hoher Krafteinwirkung oder mechanischer Beanspruchung. Bearbeitet oder filtert man dagegen z.B. ein Tonsteinstück o.ä., können hierbei gewisse Anteile bis zur kleinsten Stufe < 10 ym entstehen.
Alles eine Frage der Kornstabilität (u.a chemische Bindung, Kohäsion= Haftfestigkeit /-spannung etc.) und der Beansprungung bzw. der Einwirkungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 15:48 
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Wir sprechen hier über einen Teich , ein Teich lebt , mir scheint das der ein oder andere zu vergessen.

Wir haben größten Teils Outdoorteiche , bei Outdoor Teichen kommt auch noch der ganz normale Schmutz

hinzu der einfach so anfällt, weil halt ganz einfach immer und überall was durch die Luft fliegt und Wasser

dies auch noch irgendwie anzieht ........ wer mal seinen Skimmer länger beobachtet der sieht das sehr gut.

Staub , Blüten , Pollen , Russ , Asche , Fitzelchen von Bäumen und Büschen usw usw usw ....... dies alles

wird auch in den Teich eingetragen ,24 Std. und das nicht unerheblich , der Unterschied wird einem erst richtig krass

bewusst wenn man mal ne Indooranlage über Jahre betrieben hat .......



Weiter geht's ... JA DER TEICH lebt ....... Fische bewegen sich aktiv , sie zutzeln an Wänden , spielen

mit allem was sich findet , sie nehmen dazu sogar ihren Kot ...... sie scheiden ständig aus usw usw .....

den Schwebstoffreien Teich wird es also nie geben und selbst wenn ich 5 Vliesfilter hintereinander schalte

und bei jeden ein noch fetteres Vlies einlege wird es wegen dem ständigen Eintrag , der Wasserbewegung , der Fische

und vor allem dem äußerlichen Schmutzeintrag nie zu einem optisch Schwebstofffreien Teich kommen, dazu noch die

Flowzahlen die wir fahren !!!!!!! Dazu noch unsere Besatzdichte ....... , bitte auch diesen Punkt mit berücksichtigen !!!!!

Fällt den niemanden auf das unter seinem Winterfolientunnel oder seinem Stegplattenhaus

das Wasser meist ein Stückchen brillianter ist ???? Fällt den niemanden auf das die Teiche meist früh einen zacken perfekter sind,

warum wohl ???? Die Fische sind nachts nicht so aktiv , es wird weniger gezutzelt , mehr geruht , ob sie Nachts weniger Feststoffe

ausscheiden will ich nicht beurteilen, dies sollten Leute mit einem Aufzeichnung der Spülintervalle ihres TF belegen können.


Man müsste neben einer unfassbar feinen Filterung auch noch permanent Frischwasser in
sehr hohen Raten zu laufen lassen um den optischen Quellwassereindruck zu bekommen.



In einer großen Innenanlage mit wenig Besatz und moderater Fütterung kann man sicherlich
mit einer sehr guten Filterung und ausgeklügelter Umwälzung den optischen Eindruck
eines absolut Schwebstofffreien Wasser schaffen , bricht dann echtes Sonnenlicht diagonal durch das
Becken werden aber selbst hier winzig Fitzelchen wahrgenommen weil es schlicht und einfach
unmöglich ist außer man klebt die Fische am Boden fest und steckt ihnen den Korken in den Arsch.



Bitte Bitte das ganze richtig einordnen ......... wir sprechen hier von Teilchen unter 30mµ !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es ist grobe 15 Jahre her da waren 300mµ ein Ritterschlag !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mit solchen teil aberwitzigen Diskussionen brauchen wir uns nicht wundern das wir Koihalter
nach außen hin als etwas Sonderbares eingestuft werden .......... in dem Mµ Bereich
unterstelle so ziemlich jedem das in einem Aussenteich nicht mehr wahrnehmbar ist
ob da noch Fitzel mit 10 / 20 / 30 oder 40mµ drin sind wenn die Umstände passen.

Wer dennoch glaubt das es ihn stört den würde ich nicht zwingend auf dem Level zu mehr Technik raten
sondern hier würde ich es über mehr/größere Wasserwechsel versuchen.

Gruß Sascha

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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 17:43 
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:hammer3: :hallo:

Goht`s no ?
Roland, ich habe dich anders, realer kennengelernt!

Die Frage für mich sind eher die gesundheitlichen Belastungen durch die zermalenen Schadstoffe die ich / wir z.B. durch das Futter einbringen. (auch pers. zu uns nehmen.)
Und wie Sascha real schreibt, sieh was kommt von draußen rein!
Warum wohl wird immer wieder davon abgeraten gesammeltes Dach - Regenwasser nicht in den Teich einzuleiten? Feinstaub - Heizung ....

Ich erinnere mich an die ah -und oh - Rufe der Regensburger Runde, als sie die V-Clips meines Koi-Freundes Fritz und meine gesehen haben. Welch ein Wasser!
Fritz filtert mit Bürsten, ich mit TF 63µm Maschenweite - beide auf Schwerkraft
Fritz hat 12 Koi (60 - 80 cm) bei 10m³, gesunde Fische! Ich 22 Koi (50 - 85cm) bei 35m³
Ein anderer Koi - Freund filtert mit VF ..... lockerer Überbesatz, gepumpt, Koi haben öfter gesundheitliche Probleme.

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Gruß Kallemann
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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 17:46 
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vergessen Winterwasser! Wie wahr!

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 Betreff des Beitrags: Werbung, um Taler einzunehmen
Verfasst: So 30.Apr 2017 11:48 
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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 18:52 
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:hallo: zusammen,

also ich frage mich gerade ob wir wirklich so ein Winterloch haben :hammer3:

Habt ihr den alle vergessen das der Koi ein Karpfen ist!!!!

Was macht ein Karpfen im freien Gewässer See/Teich???

Er gründelt ohne Ende!!!

Was wollt ihr haben ein ganz sterilen Teich?!Oh mein Gott wir nehmen den Koi ja seinen eigenen Spielraum an dem er sich noch wohl fühlt auch wenn es Gefangenschaft ist :!:

Ich kann Sascha voll zu stimmen was er geschrieben hat!!!!Sprich Skimmer , Vlieser Wasserbeobachtung morgens/abends !!

Also wenn wir super Wasseroptik sprich ohne erkennbare Schwebealgen haben wollen geht es meines Erachtens nur über Trommel/Endlosbanbfilter in der 1 Filterlinie und als 2 Filterlinie Vliesfilter der noch was raus holt und wenn es manchen noch zu wenig ist hilft Ozon mit Sicherheit auch so wie es einige hier im Forum auch benutzt haben mich einbezogen um den leichten Gelbstich den Gar aus zu machen :!:

Aber muss das alles sein??????Ganz im Ernst wer kann 10mµ mit blossen Auge wahr nehmen :?:
Mit Sicherheit niemand!!!!

LG Patric :D

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schöne Grüße aus Drensteinfurt
Mein Teichumbau
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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 19:11 
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Ja die Frage ist wie weit man gehen soll. Wenn mein Teich fast Steril ist was passiert mit den Koi??
Werden das vielleicht Weicheier??? Wenn nichts da ist können sich die Koi auch auf nichts einstellen.
Das ganze könnte nach hinten los gehen.

Ein Arzt sage mal die gesündesten Kinder kommen vom Bauernhof :D

Gruß Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Mikropartikel im Koiteich
BeitragVerfasst: Do 12.Jan 2017 19:15 
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Ob jetzt 40-50mµ an Partikeln oder nur 10 mµ

drin schwimmen hat wenig Einfluß auf die Hygiene

da würde ich mir keine Sorgen machen genau wie

die Optik in dem Bereich .........

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